Die therapeutische Beziehung by Wulf Rössler

By Wulf Rössler

Die therapeutische Beziehung - wichtig bei allen ärztlichen Tätigkeiten! In der praktischen Medizin ist die Bedeutung der Arzt-Patient-Beziehung schon lange erkannt. Sie ist das, used to be den erfahrenen Arzt ausmacht, worauf er baut. Je unerfahrener ein Arzt, desto eher die Gefahr, den Mangel an Erfahrung durch eine Vielzahl technischer Untersuchungen zu kompensieren. Genauso erliegen Patienten der ''Faszination Technik'', oft vertrauen sie der Technik mehr als den Ärzten.

Die ''sprechende'' Medizin wird wieder in den Mittelpunkt rücken – allein schon aus ökonomischen Gründen. Schon innerhalb des Studiums wird den sozialen Kompetenzen wieder mehr Gewicht verliehen. Von einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung profitieren die Patienten und die Ärzte! Der Arzt und sein sufferer – mehr als Diagnose, examine, Verordnung und Koordination!

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Vom ersten Kontakt an beginnt ein wechselseitiger Zuschreibungs- und Einschätzungsprozess, begleitet und vorgeformt durch basale Gefühle der Zuoder Abneigung. Der Therapeut macht sich ein Bild vom Patienten, er nimmt eine Einschätzung der Ziele des Patienten, seiner Persönlichkeit und Entwicklungsmöglichkeiten vor. Diese Bewertung wirkt wiederum auf sein therapeutisches Handeln zurück (Sandler u. Dreher 1998). Die initiale Einstellung des Therapeuten scheint von bemerkenswerter Konstanz zu sein und häufig über die Dauer der Therapie unverändert zu bleiben (Strupp 1996).

4 · Der psychotherapeutische Pakt 3 Beziehungsgeschichte. Jede therapeutische Dyade ist deshalb einzigartig und nur bedingt vergleichbar. Das Zusammenpassen von dem spezifischen Therapeuten mit dem spezifischen Patienten ist somit ein wesentlicher Faktor für ein gelingendes Zusammenspiel und einen erfolgreichen therapeutischen Prozess (Kantrowitz 1998). Die therapeutische Beziehung ereignet sich in einem institutionalisierten und formalisierten Kontext. Der Therapeut als professioneller Helfer befindet sich in einer bestimmten Rolle, die sich u.

Er präsentiert sich nicht als zahlender Empfänger von Wohltaten, sondern sorgt, mit Unterstützung seines professionellen Partners, ausdrücklich dafür, dass die Kooperation als Begegnung für das eigene Erleben und Handeln wirksam und bereits im Kleinen veränderungsrelevant wird. Dazu gehören beispielsweise Freude am Verstandenwerden; dankbares Erinnern an gute Stunden; Überraschung über neue Perspektiven; Auffinden neuer Zusammenhänge, die zur Erprobung neuen Handelns ermutigen; Erholung und Sammlung durch die Möglichkeit, eine Stunde für sich selber zu haben; Entspannung durch die Gewissheit, vertrauen zu können; Teilhabe an der begründeten Zuversicht eines glaubwürdigen Partners; Stolz und Erleichterung im Anschluss an die Offenbarung eines beschämenden Geheimnisses; Selbstwertzuwachs durch Toleranz gegenüber eigener Unzulänglichkeiten und Grenzen; Genuss der Zunahme an Selbstkenntnis und emotionaler Intelligenz.

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